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Die grünen Buttons haben Unterseiten

Für eine Studie an der Uni Leipzig wurden Menschen gesucht, deren Väter zu den Alliierten gehörten: Besatzungskinder. Daraus entstand ein kleiner Kreis Betroffener mit sowjetischen Vätern. Die meisten von uns verdanken ihr Leben einer Liebesbeziehung, einige aber auch einer Gewalttat.

Wir trafen uns erstmalig im März 2014. Ein Ziel war es, an die Öffentlichkeit zu gehen. Dazu soll diese Website dienen.

 

Einige von uns haben ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben.

Im Buch

sind sie veröffentlicht.

 

Der schnellste Weg zum Buch: Auf die Gästeseite gehen und eine Mail schicken.

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Wir freuen uns über einen Eintrag im Gästebuch.

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Es gibt viele positive Reaktionen deutscher Medien.

 

 

Grafik Distelblüten Knut Weise Breda NL

Neue Seiten und frische Nachrichten sind zu finden unter

 

When I was young, I thought, I am the only one.

Now I am old and know there are millions like me.

Many of us died before we were born.

Many of us missed the love of a mother. For sure, most of us also missed not only the existence, but the love of a father.

Many of us survived.

Many of us kept the secret.

Some of us unchained our closed lips, talked to the world and were given peace within ourselves.

Talking gave us our freedom back.

 

My father: unknown Soviet soldier

My mother: German widow, husband died in Russia 1942, was raped 1945

I: closed lips for more than six decades and started talking about the dark secret of my life. I gave history my voice – with thanks.

Ich gehe gern auf Friedhöfen spazieren, sehe mir Fürstengräber in Kathedralen an, wandere über Steinzeitgräber. Menschen, die dort überall in der Erde ruhen, haben vielleicht noch einen Namen, ihre Geschichte ruht oft woanders, sie sind tot und vergessen.

 

Meine Lippen waren lange verschlossen und es war zu Beginn mühsam sie zu öffnen, Tränen standen in den Augen, wenn die Erinnerung kam.

Nach der Befreiung sprudelten die Worte heraus und ich erlebte das Wunder, die eigenen Fesseln abzulegen.

Ich rede über meine Geschichte, will nicht im Rampenlicht stehen. Aber in einem Buch möchte ich sein, nicht namen- und geschichtslos in einem Grab enden.

Geschrieben für die vergewaltigte Frau, für das ausgetragene Kind, für die schweigenden Opfer sexueller Gewalt – Sprich. Wenn du erst zu Asche geworden sein wirst, ist deine verschwiegene Botschaft auch tot.

 

Entstanden aus einer Vergewaltigung. Erst nachdem ich offen war, konnte man mir sagen: „Wie schön, dass du da bist.“

Winfried Behlau

 

Children born of war - Kinder, die ihr Leben dem Krieg und der Gewalt verdanken.

Aktuell entkommen entführte Frauen und Mädchen der Gewalt von Boko Haram in Nigeria. Traumatisiert und allein gelassen schlägt ihnen und ihren Kindern Misstrauen und Ablehnung durch die eigene Bevölkerung entgegen.

 

Der Guardian schreibt.

 

Eine Fotogalerie des Gurdian

 

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Ein sehr interessanter Beitrag stand in der Welt und der zugehörige Fernsehbeitrag des RBB vom 1.3.2016 sollte auch Beachtung finden.

 

Am Ende des II Weltkrieges übernahm die Rote Armee Gefängnisse und auch Konzentrationslager. Darin sollten Nazis sühnen. Aber außer Nazis kamen auch sehr schnell unschuldige Menschen durch falsche Beschuldigungen in diese Lager.

Darunter waren auch schwangere Frauen, Kinder wurden im Lager geboren und hatten einen ganz besonderen Status. Es bestand auch die Verpflichtung zur lebenslangen Geheimhaltung.

Lesen Sie selbst oder sehen Sie sich den Film an.

Aufruf zur Mitarbeit:

 

Wir sind ein Forscherteam von 4 kanadischen Akademikerinnen, und wir arbeiten an einem Projekt zum Thema sexuelle Gewalt im Krieg in Deutschland und in Bosnien und Herzegowina.

 

 

Wenn Sie oder jemand aus Ihrer Familie sexuelle Gewalt im Zweiten Weltkrieg erfahren haben und wenn Sie bereit sind, Ihre Geschichte im Rahmen unserer Projekts in einer sicheren und anonymen Umgebung mit uns zu teilen, würden wir für Ihre Rückmeldung und Teilnahme dankbar sein.

 

Für Ihre Teilnahme am Projekt bieten wir Ihnen 30 Euro an.

 

Bitte kontaktieren Sie:

Prof. Agatha Schwartz, agathas@uottawa.ca

oder per Telefon 1-613-562-5800,

Durchwahl # 7635.

 

Die Website von Children of the enemy ist nun hier erreichbar.

 

Die ethischen Aspekte dieses Projekts wurden vom Komitee für ethische Fragen an der Universität Ottawa sowohl an der Saint Mary's University in Kanada gutgeheißen.

 

Botschaft Ottawa

Weitere Hinweise hier.

 

Aus der Mediathek von Arte: Ein sehr bedenkenswerter Beitrag über sowjetische Gefangene in Deutschland.

 

Stalins Rache.

 

Was bringt die Befreiung von einem totalitären Regime, wenn die Befreier erneute Fesseln bringen?

(10. Mai 2016)

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