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Alle Einträge der Jahre 2015 bis 2019 sind im Archiv des Gästebuches zu lesen.

28. Mai 2021

Mein Name ist Werner, ich bin 73 Jahre alt und mein Vater stammt aus der Ukraine. Verwandte dort möchte ich nicht mehr suchen.

Allerdings hätte ich gern Kontakt zu einem Mann oder einer Frau hier in Deutschland, dessen / deren Vater wie bei mir aus der Ukraine stammt. Ideal wäre, wenn es sogar eine verwandtschaftliche Beziehung dorthin gäbe.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Werner S.

Kontakt bitte hier über einen Eintrag oben auf dieser Seite.



27. Mai 2021

Jurgen Schubert was my cousin, I only discovered this through a dna match. I was unable to help him on the identity of his father but he through his mother's ancestry helped me in knowing who my great great grandfather was for Jurgen and I shared a great great great grandfather, a long way back but Jurgen was my cousin nonetheless and I am very proud of the man he was to have survived so much pain, heartbreak and rejection. Alas I never got to meet him but I remember him forever in my heart and he has a place in my family for he was and is my family. Thank you to Winifred for the short video of him, it is clear he was a gentle man. I hope he rests in peace.
Thank you
Bernie C. from ireland




10. Mai 2021

Guten Abend. Tut mir leid, dass ich Google Übersetzer benutze. Ich weiß, dass mein Großvater seit Beginn des 2.Weltkriegs in der Roten Armee gedient hat. Er wurde gefangen genommen, arbeitete aber in einer deutschen Familie. Dort hatte er eine Affäre mit einer deutschen Frau, sie lebten sogar als Familie. Und sie hatten ein Kind, vielleicht ein Mädchen.


Der Soldat hieß Parnachev Vasily Ilyich, 1920 Geburtsjahr, nach Nationalität Komi.

Vielleicht sucht ihn jemand. Auf der Website https://pamyat-naroda.ru er ist ein solcher ПАРНАЧЕВ Василий Ильич.







Ostern 2021, 4. April


Aus Florida sendet uns Renate die besten Ostergrüße.

Nach wie vor näht sie fleißig Masken und moniert die vielen

Touristen, die die Strände blockieren und sich dort austoben.

Verständlich,

wer will nicht wieder ein normales Leben führen.








31. März 2021 Ergänzung zum nachfolgenden Beitrag von Johanna:

Die Nachforschungen im Moskauer Archiv waren erfogreich - Johanna hat die Daten ihres Vaters nun erhalten.



23. November 2020

Ich heiße Johanna und wurde durch den Artikel in der SZ: „Die heimlichen Kinder“ ganz stark berührt. Da dort auch meine Geburtsstadt D. vorkam, fasste ich noch in der Nacht den Entschluss, mich bei den „Distelblüten“ zu melden. Am nächsten Tag hatte ich sofort von Winfried eine sehr nette E-Mail erhalten. Er stellte auch den Kontakt zu Birgrit her und es besteht seitdem ein freundschaftlicher Gedankenaustausch.

Dankenswerter Weise schickte mir Birgrit das Buch: Distelblüten – Russenkinder in Deutschland. Die 15 Lebensgeschichten der Autoren haben mich stark berührt und ich erkannte manche Parallelen zu meinen Kindheitserlebnissen.

Da mich meine Kindheitserinnerungen noch heute stark emotional berühren, bin ich sehr vorsichtig, offen mit meiner Herkunft umzugehen und weil ich eben auch noch in der Öffentlichkeit wirksam bin. Dank des Buches und den Telefonaten mit Birgrit wurde manche Hemmschwelle schon überwunden.

Geboren wurde ich 1954 als uneheliches heimliches Russenkind in D. Mein Vater war dort russischer Besatzungsoffizier und soll mit meiner Mutter fast eine 2jährige Liebesbeziehung gehabt haben. Er hat von der Schwangerschaft meiner Mutter gewusst und soll sich auch auf sein Kind gefreut haben. Als ich unterwegs war, wurde er in seine Heimat versetzt. 

Von der Existenz meines Vaters erfuhr ich erst mit 18 Jahren durch einen mir heimlich zugesteckten Brief durch meine Mutter. Dort las ich erstmalig den Namen und den Beruf meines Vaters.

Dass ich nicht das Kind von meinem Stiefvater sein konnte, spürte ich leider schon sehr früh in meiner Kindheit. Wortfetzen: „Balg, … nimmst du mit!“ bei Ehestreit höre ich noch wie heute.

 

Demütigungen, körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe und andere abnorme Verhaltensweisen musste ich erfahren, die mir leider eine sehr unschöne Kindheit bescherten. Sehr frühzeitig empfand ich Schuldgefühle, Scham und Ablehnung gegenüber meiner Familie.

Dennoch muss ich eine innere Kraft und ein dickes Fell mir zugelegt haben, dass ich nur über schulische Leistungen Anerkennung bei Lehrern, Mitschülern und anderen Erwachsenen erwerben konnte. 

Bestimmt stecken viele Gene von meinem Vater in mir. Die selbigen Berufe scheinen wir ja ausgeübt zu haben bzw. noch auszuüben.

Ich suchte in Vorbildern Halt und strebte lange nach Perfektion. 

Mit 18 Jahren konnte ich mich endlich fast von dieser Familie lösen, ich habe nur noch zu meiner Halbschwester Kontakt. 

Es begann dann ein wichtiger Lebensabschnitt für mich. Ich wohnte möbliert in Leipzig, weil ich dort meinen Traumberuf – Lehrerin studieren durfte.

Ich übe noch immer diese Berufung für mich aus und kann mir sehr schlecht ein Leben ohne Arbeit vorstellen. Aus diesem Grund bin ich auch noch ehrenamtlich tätig und interessiere mich auch für Kultur. Überhaupt interessieren mich Menschen, die etwas zu sagen haben.

Inzwischen gründete ich eine Familie und bin Mutter von 2 erwachsenen wunderbaren Kindern, die mir inzwischen 4 tolle Enkel geschenkt haben.

Da ich über meine Kindheit immer einen hohen Erdhügel geschüttet habe und nie mit jemanden darüber sprechen konnte, wissen meine Kinder auch erst seit diesem Jahr von mir, dass es da einiges von meiner Kindheit gibt, wovon ich immer geschwiegen habe. Im persönlichen Gespräch habe ich ihnen die Wahrheit gesagt. Vielleicht wird jetzt auch manches verständlicher.

Euch, liebe Distelkinder, würde ich gern beim Treffen in Leipzig persönlich kennenlernen.

Bis dahin wünsche ich allen eine bevorstehende besinnliche Adventszeit und dann hoffentlich ein Weihnachtsfest in Familie oder mit lieben Freunden.

 

  Johanna


7. Juli 2020

С уважением,

Репецкий Сергей

 

Винфрид, добрый день! Хочу еще раз поблагодарить вас за помощь в поисках Кристины, Валентины их родственников! Дай вам Бог здоровья и успехов во всем! Вы делаете доброе и нужное людям дело. Я верил, что у нас получится найти Кристину, Валентину, их родственников. Андреасу написал на указанный адрес, он пока не ответил. Жду. Будем общаться. Спасибо вам! Спасибо! Спасибо! Не хочется с вами прекращать общение. Может какая помощь нужна от меня. Обращайтесь! Чем смогу помогу. С уважением, Сергей.



6. Juli 2020 Als Antwort und Resultat des Briefes vom 15. Mai:


Sehr geehrte Frau Ljudmila Iwanowa und sehr geehrter Herr Sergej Repetzky!


Mit großem Interesse und voller Emotionen haben wir den Artikel über die Suche nach Zeitzeugen bzw. Verwandten von Christina und deren Tochter Valentina gelesen.


Wir, das sind meine Schwester Evi (Halbschwester von Valentina) und ich, Andreas (Halbbruder von Valentina) sowie alle unserer großen Familie.


Schade, dass meine Mutter und Halbschwester Valentina davon nicht mehr erfahren können. Meine Mutter, Christa .. lebt leider nicht mehr. Sie verstarb am 27.04.2013 im Alter von 85 Jahren.

Unsere Halbschwester Valentina hat uns aufgrund einer Erkrankung schon viel zu früh am 19.03.1980 im Alter von 31 Jahren verlassen.


Wir wussten zwar, dass unsere Schwester einen russischen Vater hatte, erfuhren es aber erst im Erwachsenenalter und in der Familie wurde nicht offen darüber gesprochen.


Gern möchten wird der Halbschwester Ljudmila Iwanowa und dem Enkel von Iwan erzählen, wie das Leben von Christina und Valentina verlaufen ist, nachdem Iwan Pawlowitsch Wigerjaw in seine Heimat zurück kehren musste.


Meine Großeltern mütterlicherseits holten meine Mutter mit Valentina von Döbeln nach Görlitz in ihre Obhut.

Im Februar 1950 lernte meine Mutter meinen Vater kennen und lieben. Sie wurde schwanger und die beiden heirateten im Juni 1950. Durch die Heirat nahm mein Vater Valentina als Kind an. Sie trug den gleichen Familiennamen, wurde von da an aber mit ihrem zweiten Vornamen „Gabriele“ (Gabi) als Rufname genannt.

Wir hatten eine unbeschwerte Kindheit, beide Großeltern wohnten in Görlitz, die Familie hielt zusammen und man unterstützte sich gegenseitig.

1963 wurde meine Schwester Evi geboren.

Meine Eltern waren bis zum Tod meines Vaters 2002 über 50 Jahre glücklich verheiratet.


Gabi (Valentina) war eine sehr gute Schülerin, sie machte ihr Abitur, studierte dann in Berlin, lebte und arbeitete dort bis 1978 in der Elektronischen Datenverarbeitung.

Aufgrund einer Erkrankung zog sie 1978 in die Nähe ihrer Familie zurück nach Görlitz. Sie starb leider viel zu früh am 19.03.1980.

Auf ihrem Grabstein stand „Valentina“. So wollte man nach ihrem Tod der Wahrheit wohl auf diese Weise gerecht werden.


Meine Mutter arbeitete bis zu ihrer Pensionierung in der Verwaltung. Sie war eine liebevolle und warmherzige Mutter, Groß- und Urgroßmutter, der Familie immer viel bedeutete.

Sie liebte auch ihren Garten, auf dessen Blütenpracht sie sehr stolz war.


Wir hoffen, dass auch das Leben von Iwan nach der Rückkehr in seine Heimat einen guten Verlauf genommen hat.

Ljudmila Iwanowa, der Halbschwester von Valentina und dem Enkel Sergej in Orjol wünschen wir vor allem Gesundheit und möchten uns für ihr Interesse am Schicksal unserer Mutter und Schwester herzlich bedanken.


Ein großer Dank und Bewunderung gilt „Distelblüten – Russenkinder in Deutschland“ für die unermüdliche Arbeit, um das Schicksal der „heimlichen“ Kinder aufzuarbeiten.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas G


Mehr dazu auf der Seite Vatersuche - Christina.





15. Mai 2020                  

Винфрид, здравствуйте! Прочитал газете Аргументы и Факты статью, о том, что многие дети советских солдат ищут своих родственников в бывшем Советском Союзе.

О том, что существует Ваша группа «Цветы чертополоха». Очень хорошо, что вы этим занимаетесь.

У нас в семье аналогичная история: мой дед Вигеря Иван Павлович, 1925 г.р. закончил войну в Берлине и дальше служил в Германии. Из семейных источников стало известно о том, что в Германии у него была  любимая женщина,  зовут Кристина (фамилия к сожалению нам неизвестна). У них была большая взаимная любовь. У Кристины от моего дедушки в 1947 году родилась дочь и назвали ее Валентина.

Соответственно Валентина является родной сестрой моей маме по отцовской линии, а мне тетей. Нам известно, что проживали они в городе Герлиц и городе Дёбельн. Дед по окончании службы в 1947 году вернулся на Родину. В семье имеются фотографии Кристины с дочерью (1949г.), письмо написанное Кристиной моему деду (1950 г.) Далее по известным причинам связь и переписка оборвалась. Дед остался в СССР, а Кристина в Германии. Их счастью не суждено было сбыться и оба они страдали.

В настоящее время мы хотели бы найти Кристину, сестру мамы Валентину, ее детей.  Если возможно, помогите пожалуйста в поисках! Будем очень рады найти родственников, возможно и они нас ищут!

 

Фото: Вигеря Ивана Павловича, Кристины и их дочери Валентины прилагаю.

 

С уважением,

Репецкий Сергей

Россия.

 

Hallo Winfried

In der Zeitung Argumente und Fakten las ich einen Artikel darüber, dass viele deutsche Kinder sowjetischer Soldaten ihre Verwandten in der ehemaligen Sowjetunion suchen. Und, dass es Ihre Gruppe " Distelblüten " gibt. Es ist sehr gut dass Sie das tun.


Wir haben eine ähnliche Geschichte in unserer Familie: Mein Großvater  Iwan Pawlowitsch Wigerja, geboren 1925, war zu Kriegsende in Berlin und diente weiter in Deutschland. Aus familiären Quellen wurde bekannt, dass er in Deutschland eine Frau, eine Geliebte namens Christina ( oder Kristina ) hatte. Der Nachname ist uns leider unbekannt. Die Beiden verband eine große gegenseitige Liebe. Christina bekam 1947 von meinem Großvater eine Tochter und nannte sie Valentina.

Valentina ist also die Schwester meiner Mutter väterlicherseits und meine Tante. Wir wissen, dass sie in Görlitz und Döbeln gelebt haben. Der Großvater kehrte nach dem Ende des Dienstes 1947 in seine Heimat zurück. In der Familie gibt es Fotos von Christina mit ihrer Tochter ( 1949 ) und einen Brief von Christina an meinen Großvater von 1950. Aus unbekannten Gründen ist die Kommunikation und Korrespondenz abgebrochen. Der Großvater blieb in der UdSSR und Christina in Deutschland.

Es war ihnen nicht bestimmt, dass ihr Glück wahr werden konnte und beide litten.

Jetzt möchten wir Christina, die Schwester meiner Mutter und ihr Kind Valentina finden.

Bitte helfen Sie bei der Suche. Wir wären sehr glücklich, Verwandte zu finden, vielleicht suchen sie auch uns!

Respektvoll,

Sergei R.

Rußland.



12. Mai 2020

Ich habe zufällig im Internet Informationen über Ihre Gruppe "Distelblumen" gefunden, in der russische Kinder in Deutschland nach ihren Vätern suchen.


Unsere Familie hat auch eine ähnliche Geschichte. Mein Großvater Avraamov Alexey Nikolaevich (geb. 1905) erlebte den gesamten Krieg und wurde am 12. Mai 1945 zum stellvertretenden Divisionskommandeur für Hinterdienste abgeordnet, wo er als Leiter der Nebenfarmen der Division (Gebiet der sowjetischen Besatzungszone) arbeitete.

Dieser Teil seines Dienstes fand im Ort (Gut) Scharstorf (Land Mecklenburg-Vorpommern) statt. Wir haben ein schönes Bild dieses Herrenhauses (signiert 1940) bei uns zu Hause aufbewahrt. Mein Großvater brachte ein Bild aus Deutschland mit, wo er bis April 1946 (fast ein Jahr) diente und zu dieser Zeit eine Affäre mit einer Anwohnerin hatte. Leider kenne ich den Namen nicht einmal. Ihr Foto wurde in der Familie aufbewahrt. Wie meine Mutter (geboren 1940) sagte, war sie sehr schön, aber ich erinnere mich nicht an dieses Foto, Es gab kein Album. Vielleicht war der Grund für das Verschwinden des Fotos die Zurückhaltung meiner Großmutter (Avraamova Ekaterina Serafimovna), zumindest etwas im Haus an diese Geschichte zu erinnern. Selbst das Bild, das das Anwesen zeigt, hing nie im Haus, sondern wurde auf dem Dachboden aufbewahrt.

In unserem Familienalbum finden sich jedoch Fotos meines Großvaters in Scharstorf, auch auf der Veranda dieses Anwesens. Aber auf den Fotos ist diese Frau meiner Mutter zufolge nicht. Es ist bekannt, dass kurz nach der Abreise von Avraamov Alexei Nikolayevich in seine Heimat ein Kind von ihm geboren werden sollte.

Ich würde wirklich gerne etwas über es erfahren (ein 1946 geborenes Kind).

Natürlich verstehe ich, dass diese Informationen sehr klein sind, aber das Dorf Scharstorf schien mir sehr klein zu sein, es konnten nicht viele Menschen dort leben. Ich weiß nicht, wer diese Frau war, vielleicht die Herrin des Anwesens, vielleicht hat jemand vor dem Eintreffen der sowjetischen Truppen auf dem Gut gearbeitet. Es ist möglich, dass sie auch die gleichen Fotos aufbewahrt hat und bis jetzt von ihren Kindern und Enkeln aufbewahrt werden.

Kann ich versuchen zu suchen? Können Sie dabei helfen? Ich sende Ihnen einige Fotos: Auf dem zweiten und vierten Foto ist Alexei Nikolayevich Avraamov in Sharstorf, auf dem ersten Foto ist er dort (ich weiß nicht wer) auf der Veranda des Anwesens, auf dem dritten das Bild, das er aus Deutschland mitgebracht hat.

Mit freundlichen Grüßen Alexandra Nikolaevna Bulgakova.

Fotos sind auf der Seite aktuell zu sehen.



9. Mai 2020

С днем Победы! ...

 

... Победы «благородной ярости» недолюдей (Untermenschen) в войне с фашистким геноцидом человека-государя (Herrenmenschen)!

 

«Пусь ярость благородная вскипает как волна»...

до тех пор, пока не погаснет последняя искра человеконенавистничества и русофобии!

 

Liebe Kriegskinder, 

 

ich lese gerne Eure Korrespondenz mit meinem Mann und bin tief berührt und begeistert von den ausgetauschten Gedanken, die ich teile und verstehe.

 

Anbei mein aufrichtiger Wunsch an allen meinen russischen Freunden und Bekannten, die ich aus dem heutigen Anlass geschickt habe.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bojka, Eure bulgarische Schwester



8. Mai 2020

Mein Gruss zum 8.Mai an alle Distelblüten, alle Russenkinder.

 

"Ich habe mich für die LIEBE entschieden.

 HASS ist mir eine zu schwere Bürde."

         (Martin Luther King)

 

"Entschuldige dich nie dafür,

 du selbst zu sein." 

         (Paulo Coelho)

 

  Ich meine, diese Worte passen sehr gut zu uns Allen.

  

  In Gedanken begleiten wir Ronald und vielleicht noch einige unserer anderen Berliner,

  zur Kranzniederlegung an das Ehrenmal.

  Ich selbst werde erst gegen Abend zum Friedhof gehen und ........,

  denn wir haben in Saalfeld auch einen kleinen Ehrenfriedhof für Gefallene 

  der Sowjetarmee.

 

  Passt gut auf euch auf, damit wir uns gesund und munter zum nächsten Treffen sehen.

 

  Viele liebe Grüsse und eine "Fernumarmung" für euch Alle,

                                                 von Renate aus Saalfeld. 




29.4.2020

am 8.Mai werde ich nach Berlin fahren in die Gedenkstätte Treptower Park und dort einen Kranz niederlegen. Aus reiner Dankbarkeit für die Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee. Und der sehr vielen russischen Opfer gedenken. Ist mit dem VVN abgesprochen. Werde dort gegen 14.00 Uhr sein, wer will kann gern dabei sein. Würde mich über jeden sehr freuen.

Bitte helft mir die Schleife zu gestalten. Damit es nach keinem Politikum aussieht werde ich eine grüne Schleife drucken lassen. Einmal soll links ein Dank stehen. Und rechts würde ich gern, uns als Distelblüten haben wollen. Aber nur wenn es euch recht ist. Noch mal, vieleicht habt ihr andere Gedanken, teilt sie mir bitte mit.

Ganz liebe Grüße

Ronald


27. April 2020

Guten Tag,

Ich schreibe es darum, denn es habe jemand lange ohne Erfolg seinen Vater nach dem Krieg in Russland  gesucht.

 

Ich habe darüber heute auch bei Facebook, in der Gruppe Welt Geschichte gepostet, denn ich dachte, eventuell eines Kriegskind von einem russ. Besatzsoldaten seinen Vater suche.

 

Also vor wenige Jahren bin ich mit einem älteren Mann in einem Bus in einem  Russlandsgebiet Tatarstan zusammen gereist. Um unsere lange Strecke zu kürzen, haben wir ein Gespräch miteinander geführt.

Er hat von mir erfahren, dass ich in Deutschland lebe.  

Er wurde danach sehr nachdenklich und hat mir  im Vertrauen seine Liebesgeschichte mit einer deutschen Frau nach dem Krieg erzählt. 


Da ich mich für viele Nachkriegsgeschichten interessiere, bzw. über Liebes Geschichte zwischen Deutschen und Russen nach der Kriegzeit, fiel mir heute ein, diese vor wenigen Jahre  gehörte Geschichte ein.


Obwohl ich nicht die ganze Geschichte komplett erinnern kann, habe ich bestimmte Nachweise zu der Geschichte.

Hauptsache wäre hier, das der eventuell gesuchte Vater nicht mit seinen echten Namen gesucht wäre, denn er ist ein Tatare und hat  seinen  echten Name russifiziert, also geändert.

Doch die Namen von der deutsche Frau( Maria)  und ihren gemeinsamen Sohn (Robert, geboren im Jahre 1946).

Maria habe in einem Heim gearbeitet..

Das Paar  lebte  7 Jahre  zusammen, danach musste  der Soldat  nach Heimat kehren.

Ich gehe davon aus, das es so eine Kombination in der Geschichte: «russ.Soldat und Beziehung mit einer deutschen Frau Maria, und ihren Sohn Robert»,- könne sich  ja nicht so oft treffen, deshalb ich habe  über Suchbegriff «google» diesen Link «deutsche Kriegskinder vom russ. Väter» gefunden und wollte ich dies weiterleiten.

Der angesprochener  Mann hatte nur die schöne Erinnerung an seine LIebesgeschichte und würde gerne die Maria gefunden haben.  

Wegen ihres Alter kann ich nicht sicher sein, ob sie noch am Leben ist, aber der Sohn sicher schon.

Vielleicht  wäre der Vater/ Geliebter  durch diese Personen einmal gesucht worden, aber wegen des geändertem Namen nicht gefunden. Deshalb schrieb ich dies ein.

 

Liebe Grüße aus München, Ramilya.