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Alle Einträge der Jahre 2015 bis 2020 sind im Archiv des Gästebuches zu lesen.

31. März 2022

 

Es ist so erschütternd nun miterleben zu müssen, dass die Ukraine und Russland sich in einem Krieg befinden, auch wenn Russland das anders formuliert, wieder einem Angriffskrieg einer mächtigen Nation gegen einen kleineren Nachbarstaat, einem sogenannten Brudervolk, mit unglaublichen Zerstörungen, Toten, Verwundeten und Flüchtlingen, was für ein barbarischer Akt und für was? Das russische Volk in der damalige Sowjetunion, hier auch besonders die Bevölkerung der Ukraine und Weißrusslands, haben so fürchterlich unter den schlimmen Kämpfen, Zerstörungen, Verwüstungen, Vertreibungen, der Judenverfolgung und Vernichtung der deutschen Wehrmacht, der SS und den nachrückenden Polizeieinheiten gelitten, das ist doch alles noch gegenwärtig! Lernt denn keiner aus den Gräueltaten der Vergangenheit?

Ich habe die letzte Wehrmachtsausstellung in Peenemünde 2003 noch besucht und war erschüttert. In Russland, Weißrussland und der Ukraine befinden sie so viele Erinnerungsstätten an die Schrecken des 2. Weltkrieges. Die Großeltern der dort kämpfenden Soldatinnen und Soldaten, jedoch auch der zivilen Kräfte, haben doch ihre Erinnerungen innerhalb der Familie weitergegeben, bzw. es wurde ihnen in der Schule gelehrt, von den jährlichen Aufmärschen dort zum Tag des 9. Mai mal ganz zu schweigen, das ist doch noch im Bewusstsein. Ist denn die Aussage „NIE WIEDER KRIEG“ nur ein Lippenbekenntnis?

 Uli 



10. März 2022

Liebe Alle,

ich habe einige Tage überlegt, was ich zur aktuellen Situation schreibe, wie ich mich fühle, mit der aktuellen Lage umgehe. 

Des  Kabarettisten Worte: "Wenn schon der russische Präsident durchknallt, muss da Friedrich Merz bekannt geben, dass er den Einsatz der Nato für möglich hält und damit einen Weltkrieg und die letzten Tage der Menschheit riskiert? Sind wir nun alle von Sinnen?"

Klar gibt es fake news von allen Seiten. Wer soll das eine vom anderen noch unterscheiden können, was soll man glauben. Gleichwohl eines ist sicher: Krieg ist und bleibt schrecklich, bringt nur Not und Elend. Die Situation jetzt am Hauptbahnhof betrachte ich nicht nur in den Medien, ich erlebe sie auch life, wenn ich mit dem Zug fahre ... gestern Abend z. B. die Mutter mit den zwei kleinen Mädchen an der Hand, jeder mit einem kleinen Rucksack auf dem Rücken, ängstlich, schüchtern, unsicher auf der Rolltreppe stehend, sich nach Helfern umsehend ... Menschen wie du und ich organisieren die Hilfe, sind freundlich zu einander und das Gefühl von Menschlichkeit entsteht, überträgt sich, da denke ich nicht, jetzt nicht, an Bomben + Waffen aus Deutschland.

Noch immer habe ich Kontakt zu Shenia. Sie ist die Tochter meines sozusagen " russischen Halbbruders". Der ist verstorben. Shenia ist eine lebensbejahende intelligente Frau, die die Liebe in den Donbass, nach Donezk verschlagen hat. Sie ist verheiratet und hat eine 10jährige Tochter. Die Videos und Bilder, die sie schickt, zeigen eine junge glückliche Familie in schöner Umgebung, gepflegten Parks und Einrichtungen. Verotschka lernt gut in der Schule, spielt Theater und schwingt die Beine im Balett.

Sie sind Russen.

Ich spreche nicht russisch, bei der Verständigung helfen mir die googls, für den Alltag ist dies ausreichend. Seitenlange Texte, die Shenia über die Situation im Donbass schickt, vermischt sie mit der Beschreibung als vor 8  Jahren die Krim erobert wurde. Dennoch  gleichen sie den Berichten der letzten Tage. Die Bevölkerung leidet. Menschen sind gezwungen ihre Häuser zu verlassen und ihr gesamtes Hab und Gut marodierenden Truppen preiszugeben. Shenia fragt, wo waren da die Demonstrationen,  auf welchem großen Platz haben da die Menschen spontan  Dona nobis pacem gesungen .... ihr, die Welt,  habt uns allein gelassen vor 8 Jahren... Ihr belegt uns mit Sanktionen, der Luftraum ist gesperrt, wie soll es weitergehen?

Soll Russland doch den Donbass annektieren, den Transkarpatischen Oblast gleich noch dazu? Selenskyj überlegt gerade, der Nato nicht beitreten zu wollen? Ja und dann ... längst reicht das Übersetzungsprogramm nicht mehr aus, um das Tun und Handeln der Politiker verstehen zu können. Eines weiß ich ganz bestimmt: Alle sind wir nicht von Sinnen.

 Lied vom Nichtverstehen (2022)-MAYBEBOP , ich habe es gerade erhalten und es passt zu meinem Text.

Zum Lied.

Lieben Gruß von Chr.



28. Februar 2022

Putin, in Leningrad geboren, wo auch meine Wurzeln liegen, entwickelte sich wie alle Despoten. Gierig Macht erstreben und unter allen Umständen behalten. Leider wird das russische Volk und seine Nachbarn wieder einmal menschenverachtend dazu benutzt, belogen und zum sinnlosen Sterben gezwungen.
Hoffen wir auf ein baldiges Ende des Krieges, sonst brauchen wir uns nicht mehr um Corona-und Klimakrise zu kümmern, wenn Atombomben fliegen. Arme schöne Erde! Norbert


28. Februar 2022


Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.
                                         Dalai Lama

Mein Sohn kommt zu mir, umarmt mich wortlos ganz fest, ich spüre seinen zitternden Körper...... und nach einer gefühlten Ewigkeit sagt er mit Tränen in den Augen

" Ich hätte nie geglaubt, dass wir so Etwas erleben werden ".

Aber es ist geschehen, das Unvorstellbare.
Es ist Krieg in Europa.
Es wurde gewarnt.
Viele taten die Warnungen als lächerlich, übertrieben, nicht nachvollziehbar ab.
Viele glaubten, manche waren überzeugt davon, dass ER dieses Unvorstellbare niemals befehlen würde.
Und dann hat ER es befohlen.

In den Morgenstunden, genau wie damals !!!

Die Menschheit ist erstarrt, gelähmt, sprachlos.

Die Menschheit rückt wieder zusammen !!!

" Friede macht Reichtum,
 Reichtum macht Übermut,
 Übermut bringt Krieg,
 Krieg bringt Armut,
 Armut macht Demut,
 Demut macht wieder Frieden....."

                    Johann Geiler von Kaysersberg (1445 - 1510)

 Wir Alle sind mit der Ukraine und Russland verbunden. Unsere Väter waren Soldaten der Sowjetarme.

 Meine Gedanken sind bei meinen Verwanden in beiden Ländern.
 Vor allem aber in Kiev und bei denen, welche sich auf der Flucht in die Westukraine befinden.
 Möge Frieden werden für eine lange, eine sehr lange Zeit !!!
 Diesen Wunsch hat Renate aus Saaalfeld.


26. Februar 2022

Es fehlen die Worte - ist es Entsetzen, Kummer, Schmerz oder Angst?
Gab es keine Lehren aus den Kriegen der vergangenen Zeit? Selbst der Große Vaterländische Krieg wird nun als Maßstab missbraucht.
Und wir - mit vielen Vätern aus der Ukraine aber auch aus dem gesamten Bereich der Sowjetunion wünschen Frieden.
Dies ist nicht der Krieg von Völkern, es ist Putins Krieg. Ich wünsche mir, dass nun nicht wieder ein Feindbild gepflegt wird und wiederersteht.
Ich wünsche mir wahrhaftige Informationen, keine Propaganda und dass bald aus den Trümmern der Beziehungen Frieden erwächst.
Winfried


25. Februar 2022

Liebe Disteln,

mir geht es nicht anders als Marianne und ich hoffe, es gibt niemanden unter uns der das, was Putin gerade macht, in irgendeiner Weise befürwortet. Selbst seine größten Fans in Deutschland, Sarah und Gerhard, haben sich stillschweigend in die Ecke verzogen.

Mein Vater hat sich immer beschwert, wenn ich ihn anfangs scherzhaft als Russen bezeichnete. Immerhin haben beide Länder für mich so viele historische Gemeinsamkeiten wie kaum zwei andere Länder. Später habe ich es verstanden, hat er doch nicht nur die Zeit als Zwangsarbeiter in Deutschland, sondern als Kind auch den Holodomor in der Ukraine und Stalins Gulag erlebt. Da bleiben dann eben nicht mehr viel Sympathien für die Herrschenden. Mit seinen russischen Nachbarn, einfache Menschen so wie er, hatte er jedoch nie Probleme. Ich bin froh, dass er das jetzt nicht mehr erleben muss. Wohl kaum einer hat sich das vorstellen können, was da jetzt passiert.

Wir haben Angehörige in L.... und hatten geglaubt, so weit im Westen sind sie relativ sicher. Als der Überfall begann, wollten sie sich sogleich nach Polen zurückziehen, das sind nur 90 Kilometer, aber die Straßen waren schon so voll, dass sie es nicht geschafft haben. Jetzt dürfen Männer zwischen 18 und 60 das Land nicht mehr verlassen und sollen es verteidigen, egal ob sie wollen oder nicht. Dabei ist das ein hoffnungsloser Kampf, der nicht gewonnen werden kann und nur die Zahl der Opfer vergrößern wird. Jetzt haben sich alle zu einem Verwandten aufs Land nach ..... zurückgezogen, nicht weit von L... und hoffen auf eine Chance, raus zu kommen. Ohne ihre Männer und Söhne wollen die Frauen nicht gehen.

Ich hatte immer große Sympathien für Russland und seine Menschen und war häufiger in Russland als in der Ukraine, aber meine Sympathien werden immer weniger.

Alexander


3. Dezember 2021

Lieber Winfried,

vielen Dank für ihre ausführliche Antwort. Sie haben ein hartes Schicksal zu ertragen. Wünsche Ihnen viel Kraft und verständnisvolle Menschen an Ihrer Seite. Wie war der Kontakt zu Ihrer Mutter?  War sie trotz ihrer üblen Erfahrung und Demütigung liebevoll zu Ihnen?


Die Geschichte um das dritte Reich interessiert mich schon sehr lange. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Fahrradtour mit einem Freund nach dem Schulabschluss 1980.

Vielleicht muss ich erst noch erwähnen, dass ich in Thüringen wohne. Bin 58 Jahre alt. Also in der DDR aufgewachsen.

Wir unternahmen damals eine sechswöchige Tour über Tschechien, Slowakei,Ungarn und Polen. In Polen besuchten wir das KZ Auschwitz. Als ich das Ausmaß an Grausamkeiten, Schaufenster voll Menschenhaaren, Prothesen, Koffer, Krematorien, Gaskammern, Todesblock ...sah, da habe ich mich geschämt, ein Deutscher zu sein!!

Letztes Jahr haben wir Urlaub in Polen gemacht und wir haben wieder Auschwitz besucht. Wollte es meiner Tochter zeigen. Den Söhnen habe ich es auch gezeigt. Dreimal war ich an diesem schrecklichen Ort. Es reicht mir nun.

Da meine Verwandtschaft beider Elternteile aus Ostpreußen kommen, sind wir 2016 mal hingefahren. Es war das Geschenk von meinen Cousins und mir an meinen Onkel zum 75. Geburtstag. Erst lehnte er das Geschenk ab, aber ein Jahr später war er einverstanden. Wir sind zu dritt los. Mein Onkel, mein Cousin und ich. Die Beiden haben sich akribisch vorbereitet, mit Koordinaten, Auszügen aus Chroniken u.s.w.  Also der Onkel ist der Bruder meiner Mutter, die aber schon 1968 nach der Geburt meines Bruders starb.

Sie lebten damals in Opin, bei Wormditt. Heute Ornetta. Wir fanden des große Bauerngut, allerdings standen nur noch Ruinen. Das Gehöft, wo mein Vater aufwuchs samt Schmiede stand noch. Seine Mutter, also meine Oma wurde dort in der Scheune auch von Russen vergewaltigt. Eine Schwester von ihr auch. Diese hat alles nicht mehr ausgehalten und sich in der Scheune aufgehängt. Geredet hat meine Oma nie darüber. Ich selbst war ja auch viel zu jung. Sie lebten nach dem Krieg in Mecklenburg. Die Landschaft ähnelt der in Ostpreußen. Sehr schön, ruhig ,Wälder Seen, Sandwege...

Die Kirche in Opin ließen wir uns aufschließen und zeigen von einer Lehrerin, die gegenüber wohnt und deutsch sprach. Es war faszinierend, als wenn die Zeit stehen geblieben wäre. Alles unversehrt. Hier wurde geheiratet, Kommunion, Firmung und Trauerfeiern abgehalten. Ich war meinen guten alten Großeltern sehr nah.

Danach sind wir Drei nach Ornetta zurück. Tranken in einem Lokal ein Bier. Dann fing der Onkel auf einmal an zu erzählen... Er sagte, eigentlich hatte ich noch viel mehr Geschwister, aber es kam leider anders. Sein Vater, also mein Großvater kam kurz vor Kriegsende einfach nach Hause. Er war bei der Wehrmacht. Schmiss seine Uniform in die Ecke und Schluss mit diesem elenden Krieg. Da hat sich die damals 16 Tochter
dermaßen gefreut und gekreischt, dass die Nazis aufmerksam wurden und meinen Großvater und die 16 jährige Tochter erschossen. Er war für sie ein Deserteur. Ein weiterer Bruder kam mit 18 Jahren an der Front ums Leben. Wir waren wie geplättet und sprachlos. Da muss man erst mit dem Onkel nach Ostpreußen fahren, ein Bier trinken, und dann erfährt man solche schrecklichen Sachen. Danach konnte ich die Großmutter von mütterlicher Seite besser verstehen. Als kleiner Junge kam sie mir immer verbittert und unnahbar vor. Jetzt konnte ich verstehen: Ihren Mann verloren, zwei Kinder, ihren großen schönen Bauernhof, ihre Heimat - verrückt.

Ich bin ja hier im Osten aufgewachsen und in der Schule lernten wir Russisch. Zu meinem 40. Geburtstag machte unser damaliger Pfarrer mir den Vorschlag, mit ihm unsere Patengemeinde in Volgograd, St.Nicolai zu besuchen. Im Herbst sind wir geflogen. Die Tragödie um Stalingrad hat
mich immer schon interessiert. Der polnische Pfarrer zeigte und erklärte uns alles. Auch den Soldatenfriedhof Rossoschka haben wir besucht. Was hat dieser Verbrecher Hitler nicht alles zu verantworten. Irre.

Einen Ausflug mit dem polnischen Pfarrer und seinem Lada unternahmen wir zum Bischof Pickel nach Saratow. Dieser stammt aus dem Bistum Dresden Meissen. Falls es interessiert, dann schauen Sie bitte auf der Seite: Katholisch in Südrussland.

Die Kontakte nach Volgograd bestehen immer noch, dank der lieben Caritasfrauen. Die Pfarrersleute wechseln zu oft, hier wie dort. Durch
Corona mussten wir einen Besuch schon zweimal verschieben. Mal schauen wie es weitergeht.

Habe nun selbst Corona und bin zwei Wochen zu Hause. Trotz doppelter Impfung. Ohne wären die Symptome wohl schlimmer. Aber so habe ich Zeit lange Mails zu schreiben. Mache ich sonst nie.

Eine schöne Sache noch, die Sie vielleicht kennen. Da wir über die deutsche Kriegsgräberfürsorge das Grab vom Vater meiner Schwiegermutter in Rumänien herausgefunden und besucht haben, spenden wir regelmäßig dorthin. Gestern kam wieder ein Schreiben mit einer rührenden Geschichte darin. Die passt wunderbar zu Ihnen, zu mir, zur Versöhnung.

Eine Weihnachtsgeschichte von Lothar Schmitz, Kleine Spieldose im Schützengraben. Schauen Sie bei, www.friedliche-Weihnachten.de

Zum Schluss wollte ich noch von einem Buch berichten, welches ich gerade gelesen habe und was mich sehr berührt hat. Wolfskind von Ingeborg Jacobs. Die unglaubliche Lebensgeschichte des Ostpreußischen Mädchens Liesbeth Otto.

Nun bin ich gespannt auf Ihr Buch.
Bleiben Sie und Ihre Familie gesund.
Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen von Herzen

B.T.



18. Oktober 2021

Ich suche nach dem Kind meines Verwandten - Starikov Alexander Petrovich, geb 1926. Er war Panzersoldat, Oberfeldwebel, das Kriegsende hat er in Berlin erlebt. Nach dem Kriegsende hat er sich in Berlin in eine Deutsche Namens Gertrude oder Gertruda verliebt, sie wurde schwanger, und er wollte sie heiraten. Nachdem er das seinem Vorgesetzten mitteilte, wurde er umgehend nach UdSSR strafversetzt.
Vor meiner Ausreise nach Deutschland 2000 hat er meine Familie gebeten, nach Gertrude und seinem Kind zu suchen. "Findet meine Getruda und mein Kind" hat er uns beim Abschied zugerufen. Wie ich verstanden habe, wusste er nichts vom Geschlecht seines Kindes, also wurde er noch vor der Geburt des Kindes strafversetzt. Ich habe seine Fotos von jungen und auch späteren Jahren.
Ich hoffe, es meldet sich jemand auf mein Gesuch, und wir können Antworten auf unsere Fragen finden. 

Ich dachte die ganzen Jahre eigentlich, ohne Gertrudes Nachnamen wird es nichts, aber wir werden es sehen. Ich habe jetzt meine Verwandte in Russland gebeten, in den alten Fotoalben nochmal nach ihren Fotos oder Nachnamen nachzuschauen. Evtl sind die Fotos auf der Rückseite beschriftet, wie es früher so üblich war. Das sind meine Verwandten väterlicherseits. Alexander Starikov hat später die Schwester meines russischen Opas geheiratet.

Mit freundlichem Gruß aus Hamburg, Julia

Bilder von Alexander 


8. September 2021

Im Radio wird an den Beginn der Blockade von Leningrad vor 80 Jahren erinnert und es lief der Song " Leningrad"

Da kommen Emotionen hoch. Bei diesem Lied immer.

Noch gibt es Menschen, die das überlebt haben. 

Ich denke auch an Helmut Schmidt und an den sowjetischen Schriftsteller Daniil Granin. 

Beide lagen damals vor Leningrad in den Schützengräben auf der jeweils anderen Seite.

Im hohen Alter reichten sie sich die Hände zur Versöhnung. 

Schmidt schrieb das Vorwort zu Granins Buch " Mein Leutnant"


Zwei Menschen, die uns ein Vermächtnis hinterlassen haben. 

Ich wünschte, das dies endlich Eingang in das Handeln der Politiker finden würde.


Oder meint Ihr ( die Politiker ) " ... die Russen wollen Krieg ?  " 

Das kann keiner wirklich glauben!

       Birgrit



28. Mai 2021

Mein Name ist Werner, ich bin 73 Jahre alt und mein Vater stammt aus der Ukraine. Verwandte dort möchte ich nicht mehr suchen.

Allerdings hätte ich gern Kontakt zu einem Mann oder einer Frau hier in Deutschland, dessen / deren Vater wie bei mir aus der Ukraine stammt. Ideal wäre, wenn es sogar eine verwandtschaftliche Beziehung dorthin gäbe.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Werner S.

Kontakt bitte hier über einen Eintrag oben auf dieser Seite.



27. Mai 2021

Jurgen Schubert was my cousin, I only discovered this through a dna match. I was unable to help him on the identity of his father but he through his mother's ancestry helped me in knowing who my great great grandfather was for Jurgen and I shared a great great great grandfather, a long way back but Jurgen was my cousin nonetheless and I am very proud of the man he was to have survived so much pain, heartbreak and rejection. Alas I never got to meet him but I remember him forever in my heart and he has a place in my family for he was and is my family. Thank you to Winifred for the short video of him, it is clear he was a gentle man. I hope he rests in peace.
Thank you
Bernie C. from ireland




10. Mai 2021

Guten Abend. Tut mir leid, dass ich Google Übersetzer benutze. Ich weiß, dass mein Großvater seit Beginn des 2.Weltkriegs in der Roten Armee gedient hat. Er wurde gefangen genommen, arbeitete aber in einer deutschen Familie. Dort hatte er eine Affäre mit einer deutschen Frau, sie lebten sogar als Familie. Und sie hatten ein Kind, vielleicht ein Mädchen.


Der Soldat hieß Parnachev Vasily Ilyich, 1920 Geburtsjahr, nach Nationalität Komi.

Vielleicht sucht ihn jemand. Auf der Website https://pamyat-naroda.ru er ist ein solcher ПАРНАЧЕВ Василий Ильич.







Ostern 2021, 4. April


Aus Florida sendet uns Renate die besten Ostergrüße.

Nach wie vor näht sie fleißig Masken und moniert die vielen

Touristen, die die Strände blockieren und sich dort austoben.

Verständlich,

wer will nicht wieder ein normales Leben führen.